30. Die Tastatur der UR

Schon seit 50 Jahren findet man diese recht kompakten Tastaturen auf allen technologischen Gegenständen der UR.
Erstmals auf den frühen „Typographen“ (Schreibmaschinen) und anschließend auf automatischen Telegraphieapparaten auftauchend, ist die UR-Tastatur selbst noch zu Zeiten des Globalen Polygraphie-Netzes das Eingabemittel par exellence aller Polygraphen.

Was seine Universalität ausmacht ist das Vorhandensein der klassischen lateinischen Buchstaben, wodurch sich der alphabetisierte Benutzer schnell an die Positionen der Buchstaben auf der Tastatur gewöhnt. Man beachte das Fehlen der mit dem UR-Alphabet nicht kompatiblen Buchstaben, wie des [ Q ; q ] und aller regionaler Varianten der lateinischen Schrift.

Es ist also leicht ersichtlich, warum man die regionalen Schreibweisen (die die UR-Phonetiker als „kalligraphische Phantasien“ bezeichnen) Stück für Stück verläßt, um sich an das erweiterte UR-Alphabet anzupassen. Die UR-Phonetiker bieten sogar an, Sprachen mit asiatischen Lauten, wie die in Indochina gesprochenen, mittels des erweiterten UR-Alphabets zu übersetzen.

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Benutzung der Tastatur :
Möchte ich ein «a » tippen, so drücke ich die [A]-Taste allein und erhalte den Kleinbuchstaben. Man kann also verallgemeinern, daß man durch alleiniges Drücken einer Buchstaben-Taste das Symbol links unten erhält (das entweder abgebildet oder als bekannt vorrausgesetzt wird).

Möchte ich eine « A » tippen, lasse ich die Taste [Großbuchstabe} gedrückt und drücke anschließend die Taste [A], so erhalte ich den Großbuchstaben. Es läßt sich gleichfalls verallgemeinern, daß man durch gleichzeitiges Drücken der Großbuchstaben-Taste und einer beliebigen anderen das linksobere Symbol erhält.
Man beachte, daß ein Loslassen der Großbuchstaben-Taste nach dem Tippen des [A] wieder zum Kleinbuchstaben-Modus, aber ein Loslassen davor zu einem Verbleiben im Großbuchstaben-Modus führt (bis man wieder auf [Großbuchstabe] drückt).

Möchte ich eine « 1 » tippen, lasse ich die Taste [Numerisch] gedrückt und drücke anschließend die Taste [E] und erhalte so die Zahl. Allgemein läßt sich sagen, daß man im Numerischen-Modus durch Tastendrücken das Symbol unten rechts erhält.
Man beachte, daß durch Loslassen der Numerisch-Taste nach dem Tippen der [E]-Taste wieder in den Kleinbuchstaben-Modus gewechselt wird, man aber vor dem Tippen des [E] im Numerischen-Modus verbleibt (bis man wieder [Numerisch] drückt).

Möchte ich ein « & » tippen, lasse ich [Großbuchstabe] und [Numerisch] = [Alternativ] gedrückt und drücke dann das [J] und erhalte somit das « & ». So läßt sich verallgemeinern, daß man durch Halten beider Tasten und anschließendes Drücken einer Taste das Symbol rechts oben erhält.
Läßt man die Tasten nach dem Drücken des [J] los wechselt man in den Kleinbuchstaben-Modus, läßt man sie davor los, verbleibt man im Alternativ-Modus (bis man sie wieder drückt).

Möchte ich eine eingespeicherte Funktion auslösen, so lasse ich die Taste [Funktion] gedrückt und drücke jene Taste mit der sie verbunden ist.
Zu beachten ist, daß die Akzente, Laut-Akzentuierungen und die Laute auf bzw. unter das vorhergehende Zeichen gesetzt werden.

29. Levante - 31. CI-Alphabet